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Unterstützungsaktionen des Dorftreff Reyershausen: Nachbarschaftshilfe fürs Überleben, HNA 14. April 2020 von Ute Lawrenz

14. 04. 2020

Im Dorftreff Reyershausen ist der Name Programm. Mitten im Ort haben Engagierte eine verwaiste Fleischerei zum Treffpunkt umgebaut. In regelmäßigen Abständen werden im „mittendrin“ Kulturveranstaltungen sowie Kneipen- und Cafébetrieb angeboten.

In Zeiten des Corona-Virus ist das vorbei. Der Verein bemüht sich weiter um die Dorfgemeinschaft.
Um der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken, werde das “mittendrin“ geschlossen, lesen Interessierte auf der Internetseite. Im Veranstaltungskalender gleich daneben wird klar: Jeden Freitag muss ein Offener Abend ausfallen. Zu sehen ist auch, dass der Verein nicht schläft: Freiwillige bieten denen, die Hilfe brauchen, Unterstützung. Wer seine Einkäufe nicht mehr erledigen kann, vielleicht weil er Angst vor Ansteckung hat, der kann sich an den Dorftreff wenden.

Von positiven Rückmeldungen auf die Aktion erzählt Organisator Dietmar Golla. Die Menschen meldeten sich, weil sie helfen wollten, auch Neubürger seien mit im Team. Golla stellt sich vor, dass die Hilfsangebote sich nicht aufs Einkaufen beschränken und über die Zeit mit Corona hinausgehen. Ziel des Dorftreffs sei es, im Gespräch zu bleiben und auch in den jetzt schweren Zeiten Helfer und Förderer zu gewinnen.

Andreas Herz bringt es auf den Punkt: Ohne Veranstaltungen müsse der Verein auf notwendige Einnahmen verzichten. Auf die sei der Dorftreff angewiesen, um die Fixkosten von monatlich rund 900 Euro für das „mittendrin“ zu stemmen. Die großen Fensterflächen an der Durchgangsstraße stünden deshalb für Grußbotschaften oder Werbung zur Verfügung. In Absprache mit dem Getränkemarkt im Dorf habe der Verein seinen Getränkevorrat verkauft. Auch die Ginflaschen zur Tisch-Deko - geleert mit Lichterkette - würden gegen Spenden abgegeben.

Doch von Spenden allein kann der Verein nicht leben. Damit gewährte Fördergelder nicht verfallen, bemüht sich Katja Lüdeke darum, dass Förderzeiträume verlängert werden. So seien Leader-Mittel für den Umbau des Kühlraums zur Behindertentoilette bewilligt, doch im vorgegebenen Zeitraum sei der Umbau nicht zu schaffen. In den unsicheren Zeiten wagt Lüdeke kaum, Termine für Projekte verbindlich zuzusagen.

Dabei ist eines für alle klar: Es muss weitergehen, um im Gespräch zu bleiben; deshalb auch die Idee mit Beat, eine rollende Band durchs Dorf zu schicken. Einen Fotowettbewerb betreut Ulrike Eckes „Schnappschüsse von unserem Dorf“ könnten alle Reyershäuser auch in der Zeit von Corona machen. Bis Ende Mai gibt Eckes ihnen Zeit, die schönsten Ecken ihres Dorfes festzuhalten und per Mail an den zu senden. Im „mittendrin“ sollen die zwölf besten Bilder ausgestellt werden, um dann zu einem Fotokalender zu werden.

Interessierte können sich über das „Dorftreff-Handy“ unter Nummer 0151/61 47 73 55 mit dem Verein in Verbindung setzen.

Von Ute Lawrenz

 

Bild zur Meldung: Aktion des Dorftreffs Reyerhausen: Stian (rechts) und Andreas Herz verteilten im Ort die Hinweise auf die Nachbarschaftshilfe. Foto: privat/nh

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